HeyTrip Suchmaschine für Bahnverbindungen
 
Zugtickets buchen: Bahnverbindungen für Deutschland und Europa
Leipzig

Leipzig - Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Was ist sehenswert und wie kommt man dorthin?

Leipzig ist eine Stadt, in der die musikalische Vergangenheit auf den modernen Lebensrhythmus trifft. Historische Bürgerhäuser stehen Seite an Seite mit avantgardistischer Architektur, und zahlreiche Galerien und kulturelle Veranstaltungen machen die Stadt das ganze Jahr über lebendig. Hier komponierte Johann Sebastian Bach im 18. Jahrhundert, und mehr als 200 Jahre später begannen die friedlichen Demonstrationen, die den Prozess der deutschen Einheit einleiteten. Heute zieht Leipzig sowohl Kulturliebhaber als auch diejenigen an, die die Atmosphäre einer modernen, offenen Stadt suchen. Planen Sie ein Wochenende, eine Städtereise oder eine längere Reise? Finden Sie heraus, welche Sehenswürdigkeiten in Leipzig sehenswert sind und wie Sie bequem mit dem Zug von Polen aus anreisen können..

Auf einen Blick

InfoDetails
LageSachsen, Deutschland – ca. 1,5 h ab Berlin, 2 h ab Frankfurt
Top-SehenswürdigkeitVölkerschlachtdenkmal – größtes Denkmal Europas
Musik & KulturGewandhaus, Thomaskirche (Bach), Oper Leipzig
AltstadtNikolaikirche, Marktplatz, Mädlerpassage
ZooZoo Leipzig – einer der modernsten Europas
Tickets buchenZugtickets nach Leipzig auf heytrip.de buchen

Völkerschlachtdenkmal (Völkerschlachtdenkmal)

Das Völkerschlachtdenkmal ist eine der eindrucksvollsten und symbolträchtigsten Stätten in Leipzig und ein Muss auf dem Sightseeing-Plan der Stadt. Es erinnert an das größte Gefecht der napoleonischen Kriege - die Schlacht von 1813, die einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte darstellte und die Niederlage Napoleons besiegelte. Am 16. Oktober standen sich 175 000 Soldaten von Napoleons Grande Armee und 360 000 Koalitionstruppen gegenüber. Genau 100 Jahre später, 1913, wurde in Leipzig das Völkerschlachtdenkmal enthüllt - eine monumentale Gedenkstätte, die bis heute das größte Nationaldenkmal Deutschlands und eines der bedeutendsten Beispiele wilhelminischer Architektur ist.

Der Innenraum beeindruckt durch eine riesige, akustische Halle, in der leise Chöre widerhallen, die die Atmosphäre von Träumerei und Erhabenheit verstärken. Die monumentalen Figuren der Riesen symbolisieren die Hüter der Freiheit und die Säulen der Gerechtigkeit. Der Entwurf von Brun Schmitz beeindruckt nicht nur durch seine Form, sondern auch durch seine malerische Umgebung - das Denkmal erhebt sich über einem Teich, umgeben von Grünflächen und Spazierwegen. Es ist der perfekte Ort, um einen Rundgang durch Leipzig zu beginnen oder eine Pause für einen Moment der Besinnung, einen Spaziergang oder ein stimmungsvolles Picknick an der frischen Luft einzulegen.

Thomas-Kirche (Thomaskirche)

Die berühmteste evangelische Kirche Deutschlands, die Thomaskirche im Herzen der Altstadt am Thomaskirchhof 18, ist ein einzigartiger Ort, der untrennbar mit dem Werk Johann Sebastian Bachs und der Tradition des ältesten Knabenchors Deutschlands verbunden ist. Das ursprünglich als Marktkirche genutzte Gotteshaus wurde zwischen 1212 und 12222 neu erbaut und am 2. Dezember 1409 zum Sitz der Universität Leipzig.

Zwischen 1482 und 1496 wurde sie unter der Leitung der Architekten C. Roder und Conrad Pflüger erhielt die Kirche ihren heutigen spätgotischen Charakter. Hier fand 1519 die berühmte theologische Disputation zwischen Martin Luther und dem Verfechter des konservativen Katholizismus Jan Mayer von Eck statt, die zu einem der wichtigsten Brennpunkte der Reformation wurde und die nachfolgenden religiösen Veränderungen im Reich einleitete.

Nikolauskirche (Nikolaikirche)

Die größte und älteste Kirche Leipzigs ist ein Ort mit einzigartiger Geschichte und Symbolik. Ursprünglich im spätgotischen Stil erbaut, nahm sie 1790 eine leichte klassizistische Form an. Das Gotteshaus spielte in der jüngeren deutschen Geschichte eine wichtige Rolle. - Hier begann im Herbst 1989 die friedliche Revolution in der DDR, die zur Wiedervereinigung des Landes führte. Bis heute finden in der Kirche jeden Montag um 17 Uhr die Friedensgebete statt, die die deutsche Wiedervereinigung beendeten. Auch heute noch finden hier Friedensgebete statt, die an die Tradition des bürgerschaftlichen Engagements und des gesellschaftlichen Dialogs anknüpfen.

Auf dem Nikolaikirchhof, direkt vor der Kirche, befindet sich eine beeindruckende Lichtinstallation im Pflaster. Sie ist eine künstlerische Metapher für das erwachte politische Bewusstsein der Bewohner der Stadt. Wie die Thomaskirche stand auch der St. Nikolaikirchhof unter der musikalischen Leitung von Johann Sebastian Bach, der seine Kantaten in den Gottesdiensten aufführte. Hier wurden auch einige seiner berühmtesten Werke uraufgeführt, darunter die Johannespassion (1724) und das Weihnachtsoratorium (1734).

Altes Rathaus und Marktplatz (Altes Rathaus und Marktplatz)

Das Herzstück der Altstadt ist der Marktplatz - umgeben von bunten Bürgerhäusern, Cafés und eleganten Arkaden ist er Treffpunkt und Schauplatz vieler musikalischer Veranstaltungen. Sein Herzstück ist das Alte Rathaus. Das Renaissance-Schmuckstück wurde zwischen 1556 und 1557 von Hieronymus Lotter entworfen und zieht mit seiner spektakulären Kolonnade und dem späteren Uhrenturm die Blicke auf sich. Der ehemalige Sitz der Stadtverwaltung beherbergt heute das Leipziger Historische Museum, in dem man sich über die Geschichte Leipzigs informieren und eine Reihe von Erinnerungsstücken an die Musiktradition der Stadt sehen kann. Gleich hinter dem Rathaus befindet sich der Naschmarkt mit der Alten Börse, einer der schönsten Ecken des alten Leipzig.

Augustusplatz (Augustusplatz)

Nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt, können wir das moderne Gesicht Leipzigs kennenlernen - den Augsustplatz. Er ist einer der größten Plätze Deutschlands und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Er ist auch ein Ort, an dem Architektur aus verschiedenen Epochen aufeinander trifft. Zu den wichtigsten Gebäuden gehören die Leipziger Oper, das berühmte Gewandhaus und die modernen Universitätskomplexe Augusteum und Paulinum. Über dem Platz erhebt sich das City-Hochhaus, ein markanter Wolkenkratzer in Form eines aufgeschlagenen Buches und das zweithöchste Gebäude in Deutschland. Ein Muss ist die Aussichtsplattform im 31. Stock, von der aus man das herrliche Panorama der Stadt genießen oder im Restaurant des Panoramaturms eine Mittagspause einlegen kann.

Museum der Bildenden Künste Leipzig (Museum der Bildenden Künste Leipzig)

Das moderne, glasüberdachte Gebäude beherbergt eine der ältesten bürgerlichen Kunstsammlungen in Deutschland. Auf 7.000 m² Ausstellungsfläche werden mehr als 500 Jahre Malereigeschichte gezeigt, von Lucas Cranach und Frans Hals über Caspar David Friedrich bis hin zu Künstlern der Neuen Leipziger Schule wie Neo Rauch und Matthias Weische. Das MdbK ist auch ein Ort für Familien und jüngeres Publikum. Es beherbergt unter anderem die Leipziger Kinder- und Jugendausstellung und die "emdebeka"-Workshops, die Kinder auf anregende und zugängliche Weise an Kunst heranführen.

Der MDbK ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Dauerausstellung ist kostenlos zugänglich. Der Besuch der Wechselausstellungen wird mit 10 € berechnet. Geführte Touren kosten 90 €. Das Museum ist Partner der Leipzig Card, die Karteninhabern einen vergünstigten Zugang zu den Sammlungen und Bildungsangeboten ermöglicht.

Karl-Heine-Kanal (Karl-Heine-Kanal)

Im Westen der Stadt liegt einer der stimmungsvollsten Orte Leipzigs - der Karl-Heine-Kanal. Ein 15 km langes Gewässer mit drei Brücken verbindet den Hafen von Lindenau mit der Weißen Elster. Die Umgebung des Kanals lässt sich am besten vom Boot oder Kanu aus bewundern oder bei einem Spaziergang entlang der Kaianlagen und der ehemaligen Industriearchitektur, die heute zahlreiche Kunstgalerien und Ateliers sowie trendige Cafés beherbergt. Dies ist einer der Wege, auf denen man Leipzig aus einer anderen, ruhigen Perspektive sehen kann. Direkt am Kanal gibt es zahlreiche Bootsverleihe. Die Kosten für ein Boot liegen bei durchschnittlich 15 Euro. Touristen können auch die Radwege nutzen.

Panoramamuseum (Panometer Leipzig)

Leipzigs Attraktionen sind nicht nur Denkmäler. Das Panometer Leipzig ist ein Ort, der die Fantasie anregt! Der 32 m hohe ehemalige Gasometer zeigt riesige 360°-Panoramen von Yadegar Asisi. Beim Betrachten der realistischen Installationen mit Ton, Licht und Raumgestaltung können die Besucher buchstäblich in die faszinierende Welt des Mount Everest, eines Korallenriffs oder Leipzigs zur Zeit der Völkerschlacht"eintauchen". Von der zentralen Aussichtsplattform können die Besucher ein 1:1-Panorama der Stadt genießen, während eine begleitende Multimedia-Ausstellung einen Blick hinter die Kulissen der Entstehung der Installation gewährt. Das Panoramamuseum bietet auch thematische Workshops und Führungen für Kinder an.

Eine normale Eintrittskarte kostet 16 €, eine ermäßigte Eintrittskarte 14 € und der Eintritt für ein Kind über 8 Jahren kostet 8 €. Eine Führung dauert durchschnittlich 1,3 bis 2 Stunden. Das Museum ist von Montag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Wie kommt man nach Leipzig?

Unser Artikel hat Sie dazu inspiriert, Leipzig zu besuchen? Lassen Sie uns herausfinden, wie Sie am besten dorthin kommen. Wenn Sie aus Polen anreisen, beginnst du am besten in Breslau (Wrocław) oder direkt in Zgorzelec. Die an der westlichen Grenze gelegene Stadt bedient sowohl den polnischen PKP-Verkehr als auch deutsche TLX- und DB-Züge. Die Fahrt von Zgorzelec nach Leipzig erfordert ein Umsteigen in Dresden und dauert etwa 3 Stunden.

Alternativ gibt es auch Verbindungen über Berlin. Von Warschau oder Stettin aus kannst du die deutsche Hauptstadt bequem mit dem Direktzug erreichen. Je nach gewählter Option dauert die Fahrt etwa 5 Stunden oder eine Stunde. Die Fahrt von Berlin Hbf nach Leipzig Hbr dauert etwa 1 h 48 Minuten.

Besichtigungen in Berlin: https://www.heytrip.de/

Leipzig Deutschland - wie komme ich nach Leipzig und wie kaufe ich ein Ticket online?

Häufige Fragen

Leipzig bietet viele Highlights: das Völkerschlachtdenkmal (größtes Denkmal Europas), die Thomaskirche (Bach-Wirkungsstätte), das Gewandhaus (Weltklasse-Orchester), die Nikolaikirche (Friedliche Revolution 1989) und die historische Mädlerpassage. Dazu Zoo Leipzig und lebhafte Kneipenszene.

Leipzig ist hervorragend per Zug erreichbar: Berlin–Leipzig ca. 1,5 Stunden (ICE), Frankfurt–Leipzig ca. 2,5 Stunden (ICE), Warschau–Leipzig ca. 5–6 Stunden mit Umstieg. Leipzig Hauptbahnhof ist einer der größten Kopfbahnhöfe Europas. Tickets buchst du auf heytrip.de.

Das Völkerschlachtdenkmal ist das größte Denkmal Europas – errichtet 1913 zum 100. Jahrestag der Völkerschlacht (1813). Es bietet eine Aussichtsplattform mit Panoramablick über Leipzig. Pflichtbesuch für Geschichtsinteressierte, ca. 30 Minuten vom Zentrum.

Leipzig ist die Stadt der Musik: Thomaskirche (Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, tägliche Chorkonzerte), Gewandhaus (weltberühmtes Orchester), Mendelssohn-Haus, Schumann-Haus und das Neue Gewandhaus. Auch Robert Schumann und Richard Wagner wurden in Leipzig geboren.

Absolut! Leipzig ist ideal für einen Tagesausflug – besonders ab Berlin (1,5 h) oder Dresden (1 h). Ein Tag reicht für Altstadt, Nikolaikirche, Thomaskirche und Völkerschlachtdenkmal. Für Zoo und Museen lieber ein Wochenende einplanen. Zugtickets buchst du auf heytrip.de.

Zusammenfassung

Leipzig in Sachsen ist eine weltoffene, kulturreiche Stadt mit Bach, Gewandhaus und dem beeindruckenden Völkerschlachtdenkmal. Per Zug in 1,5 Stunden ab Berlin – ideal für einen Tagesausflug oder ein Kulturwochenende. Zugtickets buchst du auf heytrip.de.

Artikel teilen